Ratgeber
Terminals in IT-Schulungen sinnvoll einsetzen
Terminals lohnen sich in IT-Schulungen immer dann, wenn Teilnehmende selbst etwas ausführen sollen und alle mit derselben, vorbereiteten Umgebung starten sollen. Entscheidend ist weniger das Terminal als die Übung dazu: kleine Schritte, klare Anweisungen, Hilfe bei Bedarf und ein Überblick, wer wo steht. In BeyondSlides bekommt jede Person eine eigene Code- und Terminal-Umgebung im Browser, verknüpft mit schrittweisen Übungen und einer Fortschrittsmatrix für dich.
Wann ein Terminal hilft – und wann nicht
Lokale Installationen kosten in Schulungen oft viel Zeit: unterschiedliche Betriebssysteme, fehlende Rechte auf Firmenrechnern, abweichende Versionen. Eine vorbereitete Umgebung im Browser nimmt dieses Problem aus dem Live-Termin. Sie lohnt sich besonders, wenn Teilnehmende Befehle üben, Code schreiben oder Infrastruktur ausprobieren sollen.
Nicht jeder Block braucht ein eigenes Terminal für alle. Geht es um Konzepte oder um einen Ablauf, bei dem Zuschauen genügt, reicht eine Live-Demo in deiner eigenen Umgebung. Das spart auch Kosten, denn Terminals werden pro laufendem Terminal und Minute berechnet.
In BeyondSlides richtest du die Umgebung im Editor unter „Terminal & Code-Umgebung“ ein. Technisch ist es VS Code im Browser (code-server) mit Terminal; AWS CLI, Azure CLI und Terraform sind vorinstalliert. Jede Person arbeitet in einem eigenen Container und sieht nur ihr eigenes Home-Verzeichnis. Wer mehr Platz braucht, öffnet die Umgebung per Pop-out in einem eigenen Fenster.
Übungen in kleinen Schritten bauen
Eine Übung mit einem einzigen großen Auftrag lässt schwächere Teilnehmende allein und langweilt schnelle. Bewährt haben sich viele kleine Schritte mit je einer klaren Anweisung, dazu ein Hinweis und eine Lösung, die man erst bei Bedarf aufdeckt.
Genau so sind Übungen in BeyondSlides aufgebaut. In der Übungs-Bibliothek legst du Schritte mit Anweisung, optionalem Hinweis und optionaler Lösung an, ergänzt eine „Hilfe zur Selbstbearbeitung“, Schwierigkeit, Dauer und weiterführende Links. Mit „Benötigt Terminal/Lab“ bekommen Teilnehmende direkt in der Übung Zugang zur Code-Umgebung, über „Slide-Hilfe“ springen sie zu den passenden Folien. Übungen pflegst du einmal und setzt sie in beliebig vielen Workshops ein. Im Workshop schaltest du sie im richtigen Moment frei; die Freischaltung erscheint sofort bei allen.
Den Übungsblock planen
- Startzeit einrechnen: Jede Umgebung braucht beim Start, auch nach einem Stopp, in der Regel etwa eine halbe bis eine Minute. Lass die Terminals kurz vor dem Übungsblock starten, etwa während der Einführung in die Aufgabe.
- Laufzeiten kennen: Ungenutzte Terminals stoppen nach zwei Stunden Inaktivität, jedes spätestens nach acht Stunden, und alle beim Abschließen des Workshops. Die Dateien bleiben erhalten; nach einer langen Mittagspause startet die Umgebung einfach neu.
- Vorbereitung auslagern: Über eine Voraussetzungs-Checkliste und Zugangsdaten-Blöcke bekommen Teilnehmende vorab, was sie brauchen, zum Beispiel individuelle Test-Accounts.
Unterstützen, ohne den Überblick zu verlieren
Während der Übung zeigt dir die Fortschrittsmatrix pro Person und Übung den Anteil erledigter Schritte. So siehst du, wer vorankommt, wer festhängt und wann die Gruppe für die Besprechung bereit ist. In der Trainer-Übersicht greifst du auf die Umgebung einzelner Teilnehmender zu, schaust mit oder zeigst direkt dort, was zu tun ist. Leitest du zu zweit, unterstützen beide gleichzeitig. Am Ende stoppst du bei Bedarf alle Terminals des Workshops auf einmal.
Internet, Daten und Kosten
- Internet: Standardmäßig haben die Terminals keinen Internetzugang. Du schaltest ihn pro Workshop frei, nachdem du die Nutzungsbedingungen akzeptiert hast. Dann werden Verbindungs-Metadaten bis zu zwölf Monate gespeichert, keine Inhalte.
- Daten: Das Home-Verzeichnis bleibt über Neustarts erhalten. Nach Workshop-Ende werden die Terminal-Daten nach der Aufbewahrungsfrist gelöscht, nach 14 Tagen. Vorher laden Teilnehmende ihr Home-Verzeichnis oder einen Ordner als tar.gz herunter (bis rund 50 MB unkomprimiert).
- Leistung: Die Umgebungen sind auf Editor, Shell und leichte Builds ausgelegt, nicht auf rechenintensive Aufgaben.
- Kosten: Terminals verbrauchen Tokens aus dem monatlichen Kontingent deiner Organisation. Mit eigener Umgebung für jede Person steigt der Verbrauch mit der Teilnehmerzahl. Ist das Kontingent aufgebraucht, starten keine weiteren Terminals, bis wieder Tokens verfügbar sind; weitere Token-Pakete buchst du monatlich dazu. Schätze ihn im Preisrechner; die Tarife Free, Starter, Professional, Business und Enterprise (auf Anfrage) vergleichst du unter Tarife.
Häufige Fragen
Wenn Teilnehmende selbst Befehle ausführen, Code schreiben oder Konfigurationen ausprobieren sollen und alle mit derselben Umgebung starten sollen. Für reine Theorie oder Vorführungen, bei denen Zuschauen reicht, genügt oft eine Live-Demo in deiner eigenen Umgebung.
Beim Start einer Umgebung, auch nach einem Stopp, vergeht in der Regel etwa eine halbe bis eine Minute. Lass die Teilnehmenden ihre Terminals deshalb kurz vor dem ersten Übungsblock starten.
In der Trainer-Übersicht von BeyondSlides siehst du die Umgebungen aller Teilnehmenden und greifst auf einzelne zu, um mitzuschauen oder direkt zu helfen. Die Fortschrittsmatrix der Übungen zeigt dir, wer bei welchem Schritt steht.
Das Home-Verzeichnis bleibt über Neustarts erhalten. Nach Workshop-Ende werden Terminal-Daten nach der Aufbewahrungsfrist gelöscht, nach 14 Tagen. Vorher laden Teilnehmende ihre Dateien als tar.gz herunter.
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Stand: 29.9.2026